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Unsere Arbeit rückt die Ihre ins rechte Licht

Der Arbeitsmarkt ist längst nicht mehr, was er zu Zeiten unserer Eltern war. Kaum jemand bleibt heute sein ganzes Leben lang in einem Unternehmen; vielmehr erfinden sich Menschen immer wieder neu und wechseln öfter ihre Beschäftigung. Auf der anderen Seite sehen sich Arbeitgeber im Zuge der Globalisierung zusehends gezwungen, Vertragsbedingungen wettbewerbsgerechter zu definieren und Arbeitskräfte in erheblichem Umfang abzubauen.

Wir betreuen Arbeitnehmer und Arbeitgeber bei der Gestaltung von Arbeitsverträgen und bei Kündigungen. Da wir aus langjähriger Erfahrung beide Seiten kennen, können wir auch leichter akzeptable Kompromisse finden und damit kostspielige Prozesse vermeiden. Schließlich geht es für die Vertragspartner darum, keine Energie in Zwistigkeiten von gestern zu lassen, sondern den Blick frei zu machen für die eigene Zukunft.

Arbeitgebern können wir unter anderem gute Dienste leisten, indem wir sie bei der Vertragsgestaltung, in Fragen der Rechtmäßigkeit von Kündigungsfristen sowie der Grundlagen für befristete Arbeitsverträge und vorzeitige Vertragsauflösungen beraten.

Arbeitnehmer vertreten wir gern bei ihrem meist emotional belasteten Auftritt vor dem Arbeitsgericht und unterstützen sie beratend, wenn es um die Gültigkeit von Zielvereinbarungen, befristete Arbeitsverträge oder die Bedingungen von Auflösungsverträgen geht.

Justitias gesammeltes Wägegut 3

Scheinselbstständige

Ein Arbeitgeber beauftragt mich, Werkverträge für Subunternehmer zu erarbeiten. Dabei muss ich feststellen, dass er bisher einige Kleinstunternehmen im Rahmen von Werkverträgen beschäftigt hat.

Nun habe ich die undankbare Aufgabe, meinem Mandanten klarzumachen, dass ihm erhebliche Konsequenzen drohen. Wir haben es mit einem Fall von Scheinselbstständigkeit zu tun, denn die nach außen hin selbstständigen Unternehmer sind in Wirklichkeit weisungsgebunden. Sie gehören zur Organisation des Arbeitgebers, haben keine eigene Betriebsstätte und tragen kein Unternehmerrisiko. Sozialversicherungsrechtlich gelten sie daher als Beschäftigte.

Der Arbeitgeber muss mit Nachzahlungen zur Sozialversicherung und mit strafrechtlicher Verfolgung wegen Vorenthaltens von Arbeitsentgelt rechnen. Mein Klient ist natürlich wenig erbaut über diese Aussichten. Nun gilt es, mit den Sozialversicherungsträgern möglichst schnell die Zahlungsmodalitäten auszuhandeln. Ich mache meinem Klienten klar, dass es sich strafmildernd auswirkt, wenn er die Schadenwiedergutmachung anbietet. Außerdem zeige ich meinem Mandanten auf, welche Kriterien bei der Auswahl künftiger Vertragspartner zu beachten sind, damit Wert erhalten und sein Vermögen geschützt wird.

setzwein rechtsanwaltskanzlei

Eisenkramergasse 11 / III. Stock

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